Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

Dem ŠKODA Favorit gelingt als Serienmodell der wichtige Richtungswechsel weg von den Heckmotor-Limousinen hin zum Kompaktmodell mit vorn eingebautem Motor und Vorderradantrieb. Auch als Rallye-Auto feiert der Favorit Erfolge, die zu den größten in der Motorsportgeschichte der tschechischen Traditionsmarke gehören. Das Werksteam gewinnt 1994 den FIA Cup für 2,0-Liter-Fahrzeuge in der Rallye-Weltmeisterschaft. Die Auszeichnung beflügelt zu größeren Taten.

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

1996 kommt mit dem ŠKODA Octavia das erste vollständig neu entwickelte Modell unter dem Konzerndach von Volkswagen auf den Markt. Für das zwei Jahre später eingeführte World Rally Car-Reglement der FIA entwickelt die Motorsportabteilung den 300 PS starken Octavia WRC mit Vierzylinder-Turbomotor und Allradantrieb. Damit geht das Werksteam aus Mladá Boleslav in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start, angeführt vom deutschen Rallye-Ass Armin Schwarz.

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

Bei der längsten und härtesten Rallye im Kalender der Weltmeisterschaft 2001, der ,Safari‘ in Kenia, feiern Armin Schwarz und Beifahrer Manfred Hiemer den größten Erfolg des Octavia WRC. Als Gesamtdritte gelingt ihnen mit dem Werksauto der Sprung aufs Treppchen. Bei der ersten Wertungsprüfung über 117 Kilometer erzielen sie mit dem Octavia sogar die Bestzeit.

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

Nicht nur in der Rallye-WM, sondern auch in vielen Landesmeisterschaften schreibt der Octavia WRC Erfolgsgeschichten. Der deutsche Importeur setzt das Auto ab 2002 im heimischen Championat ein. Matthias Kahle und Peter Göbel erringen damit zwei Titel. Außerdem startet das deutsche Rekordduo auch beim deutschen Weltmeisterschaftslauf.

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

Der Fabia WRC, der den Octavia in der Rallye-Königsklasse ablöst, wird auf dem Genfer Automobilsalon 2003 vorgestellt und startet noch in derselben Saison in der Rallye-WM. Wieder sorgt das World Rally Car von ŠKODA nicht nur in der Weltmeisterschaft, sondern auch in nationalen Serien für Aufsehen. Matthias Kahle und Beifahrer Peter Göbel gewinnen 2005 die Deutsche Rallye-Meisterschaft und im Jahr darauf die Deutsche Rallye Serie (DRS).

Titeljagd auf Rallyepisten

1993 - 2010

Nach dem Einsatz des Fabia WRC wendet sich ŠKODA mit dem 2007 vorgestellten neuen Fabia dem neuen Super-2000-Reglement zu. Der Fabia Super 2000 verfügt über Allradantrieb und einen 270 PS starken Saugmotor. Damit geht das Werksteam ab 2009 in der Intercontinental Rally Challenge (IRC) an den Start. 2010 folgt einer der größten Erfolge in der Geschichte von ŠKODA: Juho Hänninen/Mikko Markkula gewinnen den IRC-Fahrer- und -Markentitel. Hinzu kommen sechs nationale Titel mit dem Fabia Super 2000. In Deutschland erobern Matthias Kahle und Peter Göbel nach vier Jahren Pause erneut die Meisterschaft.