Neustart

1948 – 1963

1950 nimmt ŠKODA an den 24 Stunden von Le Mans teil. Dafür bauen die Ingenieure in Mladá Boleslav einen kompakten Rennsportwagen auf. Als Kraftquelle dient der 1,1-Liter-Motor aus dem Serienmodell 1101, der für den Langstrecken-Klassiker einen Aluminium-Zylinderkopf erhält. Auch die Karosserie besteht aus Leichtmetall. Mit dem offenen zweisitzigen Sportwagen sind die Werksfahrer Václav Bobek und Jaroslav Netusil bereits auf dem Weg zu einer Sensation, doch kurz nach Rennhälfte müssen sie aufgeben. Das Bild zeigt den Start zum Großen Preis von Brünn, den das Team gewann.

Neustart

1948 – 1963

Die Idee eines leichten, aber leistungsstarken zweisitzigen Rennsportwagens lässt die Motorsportler in Mladá Boleslav nicht ruhen. Auf Basis der Motors für den Octavia-Vorläufer ,440‘ entwickeln sie einen Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Dieses Aggregat bauen sie in einen offenen Renner mit roter Kunststoffkarosserie ein. Der superleichte 1100 OHC kommt aber nur bei Rennen in Osteuropa zum Einsatz. Heute zählt er zu den Prunkstücken des Werksmuseums und kann bei Oldtimerveranstaltungen bewundert werden.

Neustart

1948 – 1963

Der Octavia überzeugt nicht nur als preisgünstige und geräumige Familienlimousine. Dank seiner neuen Vorderachse mit Einzelradaufhängung und überaus zuverlässiger Technik entwickelt er sich in ganz Europa auch zu einem äußerst beliebten Rallye-Auto. Rallyes sind in den 60er Jahren noch Langstrecken-Wettbewerbe mit Distanzen von mehreren Tausend Kilometern. In der besonders hart umkämpften Klasse der Tourenwagen bis 1,3 Liter Hubraum erzielen die ŠKODA Octavia mehrere Klassensiege. Oldrich Horsák und Jaroslav Bobek zeigen sich stolz vor den Werkswagen aus Mladá Boleslav.

Neustart

1948 – 1963

Besonders gefeiert wird 1961 der Erfolg von Esko Keinänen und Rainer Eklund bei der Rallye Monte Carlo: Die Finnen gewinnen nicht nur die Klasse, sondern erkämpfen sich außerdem den hervorragenden sechsten Platz im Gesamtklassement. An der ältesten und berühmtesten Rallye der Welt nehmen über 300 Teams teil. Damit gehört der Octavia endgültig zur Elite der Rallye-Fahrzeuge. Im folgenden Jahr setzen mehr als 20 Teams für die ,Monte‘ auf den Octavia, so auch die Werksfahrer Fousek/Vidner. Miroslav Fousek ist im Octavia mit der Startnummer 305 bei der Abschlussprüfung ganz in seinem Element.